Kita-Handbuch

Qualitätssicherung

Elternabend

Häufigkeit: 2x pro Jahr

Die Sorgeberechtigten sollen mindestens zweimal im Jahr über die Entwicklung der Gruppe, in der ihr Kind betreut wird, im Rahmen von Elternabenden informiert werden.

Grundlagen

Elternvertreterwahl

Häufigkeit: Jährlich

Die Sorgeberechtigten der Kinder einer Gruppe in der Tageseinrichtung bilden eine Elternversammlung. Jede Elternversammlung wählt für die Dauer eines Jahres eine Elternvertretung und mindestens eine Stellvertretung. In Tageseinrichtungen mit weniger als drei Gruppen sowie in Tageseinrichtungen ohne feste Gruppenstrukturen bilden die Sorgeberechtigten aller Kinder der Tageseinrichtung eine Elternversammlung. Für jeweils bis zu 25 der am 1. September betreuten Kinder werden eine Elternvertretung und mindestens eine Stellvertretung gewählt. Die Wahlen zu den Elternvertretungen und Stellvertretungen finden zwischen dem 1. September und 15. Oktober eines jeden Jahres mit Unterstützung der Tageseinrichtung statt. Die in einer Tageseinrichtung gewählten Elternvertretungen bilden deren Elternausschuss. Der Elternausschuss vertritt die Interessen der Kinder gegenüber der Kita und dem Träger. Der Elternausschuss wird von der Tageseinrichtung informiert und angehört, bevor wesentliche Entscheidungen getroffen werden. Dies gilt insbesondere für geplante Änderungen der pädagogischen Konzeption und ihrer Umsetzung in der Arbeit in der Tageseinrichtung, geplante Änderungen der räumlichen und sachlichen Ausstattung sowie des Umfangs der personellen Besetzung.

Grundlagen

Qualitätsdialog

Mit dem Kindermitte Qualitätsdialog bieten wir ein Konzept zur Sicherung und nachhaltigen Entwicklung von Qualität in Kindertagesstätten an, das die wertschätzende Entwicklung einer jeden einzelnen Kita zum Ziel hat. Der Qualitätsdialog eignet sich für kleine und
große Kitas und Träger. Er umfasst dabei interne und externe Evaluation. Als anerkanntes Verfahren kann der Qualitätsdialog eingesetzt werden, um die Pflicht zur systematischen Qualitätsüberprüfung zu erfüllen.

Der Fokus liegt dabei auf Qualität aus Kindersicht – den Kindern soll es nützen!

Grundlagen

Evaluation für Qualitätsentwicklung nach einem fachlich anerkannten Verfahren

Häufigkeit: Mind. alle 2 Jahre

Die Träger sind dazu verpflichtet im zweijährigen Rhythmus ihre Leistungserbringung auf Qualität mit einem fachlich anerkannten Verfahren zu prüfen und ihr Konzept bei Bedarf anzupassen. Weiterhin beteiligen sie sich an dem hamburgweiten Ziel an der Entwicklung eines repräsentativen Verfahrens zur Messung von Kompetenzen von Kindern in Tageseinrichtungen mitzuwirken.

Dabei kann auch der Qualitätsdialog als anerkanntes Verfahren eingesetzt werden, um die Pflicht zur systematischen Qualitätsüberprüfung zu erfüllen.

Kimi-Hinweis: Der dritte pädagogische Schließtag ist ausdrücklich für die Qualitätsentwicklung zu verwenden.

Grundlagen

Kita-Prüf-Verfahren

Häufigkeit: Jährlich

Das Kita-Prüf-Verfahren wird Ende 2019 in Hamburger Kitas mit einem Per-Test eingeführt. Ab 2020 werden dann per Zufallsauswahl alle Hamburger Kitas geprüft. Das sind etwa ein Fünftel der Kitas pro Jahr.

Die Prüfung wird mit ein Fragebogen vorbereitet und die Prüfung selbst besteht aus einer Vor-Ort-Begehung mit Akteneinsicht durch die Prüfer. Dabei liegt der Fokus überwiegend auf den Rahmenbedingungen:

  • Werden Betreuungsquoten eingehalten?
  • Erbringt die Kita die vertraglich zugesicherten Leistungen?
  • Betreibt die Kita internen Evaluation/systematische Qualitätsentwicklung?
Grundlagen Formulare

Mit unser Kindermitte Checkliste zum Kita-Prüf-Verfahren kann auf einen Blick erkannt werden, ob die wichtigsten Formalitäten des LRV eingehalten sind und welche Dokumente gebraucht werden.